Verzweiflung

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Inhaltsangabe

Ein mörderischer Versicherungsbetrug im Berlin der 1920er Jahre: Vladimir Nabokovs meisterhafter Krimi

In Verzweiflung, einem seiner frühen Romane, erzählt Vladimir Nabokov die Geschichte eines Mannes, der zu einem Mörder wird. Angeregt durch einen spektakulären Kriminalfall im Deutschland der Zwanzigerjahre, entwirft der Autor das verstörende Porträt eines Verbrechers, der seine Bluttat als Kunstwerk begreift.

Mit psychologischer Raffinesse und stilistischer Brillanz führt uns Nabokov in die Abgründe der menschlichen Seele. Verzweiflung ist ein Klassiker der Kriminalliteratur, der auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung nichts von seiner Faszination verloren hat.
Verfilmt durch Rainer Werner Fassbinder unter dem Titel «Eine Reise ins Licht - Despair».

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 02.01.2001
  • Autor/Autorin: Vladimir Nabokov
  • Übersetzung: Klaus Birkenhauer
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 5. Auflage, Neuausgabe
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 320
  • ISBN: 9783499229060
Pressestimmen
»Nabokov markiert unstreitig einen Höhepunkt der modernen Weltliteratur.«
Neue Zürcher Zeitung
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Nabokovs vierzehnter Roman – der erste aus der Zeit nach «Lolita» – gibt sich als die kommentierte Ausgabe eines 999 Zeilen langen Gedichts mit dem Titel «Fahles Feuer», verfasst von John Shade, einem bedächtigen neuenglischen Lyriker und Professor, der von einem Mörder erschossen wurde, ehe er die letzte, die tausendste Zeile zu Papier bringen konnte. Der Herausgeber ist sein Kollege, Nachbar und angeblicher Freund Charles Kinbote. Dessen Kommentar verfehlt jedoch Shades ernstes Poem, in dem es um den Selbstmord der schwierigen und hässlichen Tochter, um den Tod und die Wahrscheinlichkeit eines Lebens danach geht, auf eine so dreiste wie groteske Weise.
Kinbote gibt sich nämlich als der exilierte König von Zembla zu erkennen, Carl der Vielgeliebte, der Shade nicht dazu bringen konnte, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben, und der es nun in Form von Anmerkungen zu «Fahles Feuer» selber tut. Ihm galt, so meint er, auch die Kugel, die Shade tötete. Freilich ist zweifelhaft, ob es sich so verhält. Nabokov lockt den Leser auf Rätselgänge, Licht des fahlen Feuers flackert von Spiegel zu Spiegel, Echos erklingen: ein Virtuosenstück, «eine Amalgamierung von Ernst und Spiel, einer anrührenden menschlichen Geschichte mit dem kühlen Kalkül einer Problemschachaufgabe». Dieter E. Zimmer

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